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Im Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung wurde am Wochenende die Diskussion rund um den Dokumentarfilm „Das fast normale Leben“ aufgegriffen. Beschrieben werden die Proteste bei der Premiere sowie die Kritik von Selbstvertretungen von Menschen, welche einmal in Jugendhilfe gelebt haben.
Der Artikel ordnet den Film zudem in einen größeren Zusammenhang ein und verweist auf einen weiteren Dokumentarfilm über eine Wohngruppe, „Im Prinzip Familie“ aus dem Jahr 2024. Damit wird deutlich, dass es nicht um ein einzelnes Projekt geht, sondern um eine Entwicklung, bei der Lebensrealitäten aus stationären Hilfe-Settings zunehmend filmisch öffentlich gemacht werden.
Der Artikel stellt die Frage, wie freiwillig eine Zustimmung sein kann, wenn junge Menschen in stationären Einrichtungen leben und in Abhängigkeitsverhältnissen stehen. Er greift außerdem die langfristigen Folgen öffentlicher Sichtbarkeit auf und macht deutlich, dass Filme, Trailer und Berichte dauerhaft auffindbar bleiben.
Wir stehen solchen Projekten seit Längerem kritisch gegenüber. Für uns reicht eine formale Einverständniserklärung nicht aus, um die Veröffentlichung so persönlicher Lebensrealitäten zu legitimieren. Wenn Entscheidungen unter struktureller Abhängigkeit getroffen werden und ihre Auswirkungen über Jahre oder Jahrzehnte nachwirken können, braucht es mehr als ein unterschriebenes Formular.
Die öffentliche Auseinandersetzung darüber halten wir für notwendig. Wir wünschen uns, dass dieser Diskurs konsequent gemeinsam mit Selbstvertretungen geführt wird und die Perspektiven junger Menschen strukturell einbezogen werden.
Wir danken der Redaktion der F.A.Z. für das Aufgreifen dieses sensiblen Themas und dafür, dass unsere Perspektive Teil der Berichterstattung ist.
Unsere ausführliche Stellungnahme zum Film findet ihr auf unserer Website sowie in den vorangegangenen Posts hier auf dem Kanal.
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Wir möchten euch auf den Studienkompass aufmerksam machen: Ein 3-jähriges Programm, das junge Menschen auf ihrem Weg zu Ausbildung oder Studium unterstützt. Durch Workshops, persönliche Mentor:innen, die den Weg selbst gegangen sind, und individuelle Begleitung bekommst du Orientierung für deine Zukunft.
Das Programm richtet sich an Schüler:innen zwischen 16 und 20 Jahren, die voraussichtlich 2028 ihr (Fach-)Abitur machen. Besonders willkommen sind Arbeiterkinder sowie Careleaver*innen und junge Menschen, die noch in der Jugendhilfe sind.
📅 Infoveranstaltungen (Zoom): 24. Februar & 16. April – ohne Anmeldung, einfach teilnehmen!
🎥 Mehr Infos findet ihr in dem Video Link in unserer Story!
💬 Jetzt informieren und bewerben!
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Im Rahmen des Hearings „Listen to us!“ am 26. Januar 2026, das in Zusammenarbeit mit der IGFH stattgefunden hat, haben wir als Careleaver e.V. Forderungen zur Stärkung von Selbstvertretung formuliert.
Stöbert gerne einmal durch! Was diese Forderungen genau bedeuten, werden wir in Zukunft noch einmal genauer erläutern 🌿
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Tipps für ein selbstbestimmtes Leben
Hier findet ihr hilfreiche Infos zu unterschiedlichen Themen




